Japanische Kampfhörspiele / Eisenvater – Split

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Die Japanischen Kampfhörspiele sind wieder da! Diesmal im Gepäck ist eine Split mit den Hamburgern von Eisenvater. Den Eisenvater-Song „Der Greuel“ hatten die JaKas bereits auf ihrer Cover-Scheibe „Deutschland von vorne“ verwurstet. Übrigens erscheinen sowohl ein neuer Eisenvater-Longplayer, als auch ein JaKa-Riff-Sammelsurium auf dem neugegründeten JaKa-Label Unundeux.
Eisenvater steuerten zur Split den 5:49-Track „Vater kommt!“ bei. Ich kann, den nach Doom und Postrock klingenden, Eisenvater leider überhaupt nichts abgewinnen. Der langsam-melancholische Song, mit den leicht manischen Vocals, treibt mich daher schnell auf die Seite der JaKas.
Dort finden wir dann die 3 Tracks mit den folgenden wohlklingenden Namen: „Töte den Roboter„, „Angstfrass“ sowie „Der Pitch„. Für „Töte den Roboter“ arbeiteten die JaKas mit den Altenessener Symphonikern zusammen und können einfach überzeugen. Genau so verbindet man ein Orchester mit In-die-Fresse-Musik. Da können sich einige andere Bands, die deutlich häufiger auf dieses Stilmittel zurückgreifen, eine dicke Scheibe von absägen. „Angstfrass“ tritt dann wieder auf die Bremse und klingt so richtig fies inkl. übler Kreissägengeräusche. Zu guter letzt kommt mir „Der Pitch“ wie eine herrliche Hommage an song-undienliches Gedudel a la Dream Theater vor. JaKa können es eben besser.
Trotz des schwachen Eisenvater-Tracks bin ich doch mit der Split zufrieden, muss allerdings anmerken, dass ich den Power-It-Up-Preis von 7,50 Euro für die knappen 13 Minuten Musik nur als Fan bezahlen würde.

[rating:4]

Info:
Power It Up / 13.3.2009
CD – 4 Tracks / 13:02 min.

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