Insect Warfare – World Extermination

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Nach etlichen Demos, EPs und Splits ist „World Extermination“ der erste Long-Player der Texaner von Insect Warfare. Dabei scheint es Insect Warfare noch gar nicht sooo lange zu geben. 2004 kam die erste CDr-Demo raus. Und “World Extermination” ist seit dem Sommer 2007 bereits als Vinyl erhältlich gewesen. Für mich sind Insect Warfare und ihr erstes Full-Length-CD-Release jedenfalls Neuland.

Wie es sich für eine ordentliche Grindcore-Band gehört, sind die Songs nie länger als 2 Minuten und der Durchschnitt liegt wahrscheinlich knapp über 1 Minute. Auch die Musik innerhalb dieser eng gesteckten Songgrenzen ist klassisch. Man verweist zurecht auf Verbindungen zu den großen Alten: Terrorizer, Napalm Death und Nasum. Zwischen den kraftvollen Grind-Attacken hört man also in erster Linie rotzig-punkige bis rockige Parts, glücklicherweise ohne auf einen anständigen Sound zu verzichten.
Nach den energiegeladenen 22 Minuten (so viel zum Thema Full-Length) von “World Extermination“ bleibt nur leider nicht viel zurück. Das liegt, meiner Meinung nach, vor allem auch am Sänger. Dessen aggressives Gebelle und Gekläffe passt zwar durchaus zur musikalischen Untermalung, allerdings lassen diese stoßweisen Vocals vermuten, dass er nicht mit Text arbeitet. Darunter leidet eindeutig der Abwechslungsreichtum der Scheibe.

Letztendlich ist “World Extermination“ durchaus ein zünftiges Stück Krach, aber erzeugt bei mir keine Langzeit-Motivation. Empfehlen würde ich diese CD vor allem Leuten, die vom ganzen Goregrind-Gepolter heutzutage die Nase voll haben und mal wieder etwas klassischeren Grindcore für in die Fresse brauchen.

[rating:4]

Info:
Earache / 2.3.2009
CD – 20 Tracks / 22:28 min.

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