Purgatory – Cultus Luciferi

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Nach gut 15 Jahren Bandbestehen und der mittlerweile fünften Albumveröffentlichung dürfte das sächsische Death Metal Urgestein PURGATORY so einigen Leuten ein Begriff sein! Und mit dem aktuellen, besagtem fünften Langspieleisen liefert das Quartett das ab, was wir von PURGATORY kennen und lieben: Kompromisslosen, brutalen oldschool Death Metal!
Fuck off technische Sperenzchen, scheiß was auf Melodien, immer schön drauf! Dass mal wieder Vader in den Patenstand für „Cultus Luciferi“ zitiert wurden, dürfte den meisten Freunden der Band eh schon bekannt sein! Zusätzliche Unterstützung fanden PURGATORY bei einigen Gastmusikern, u.a. Martin van Drunen (ex-Pestilence, ex-Bolt Thrower, exAsphyx) und Marc Grewe, der seine Stimme zum eigenen Coversong „Pits Of Utumno“ (Morgoth) beisteuert. Der Sound der Scheibe trägt das übrige dazu bei, dass es dreckig und brutal aus den Boxen wummert! Schön nochmal einen vernünftigen Bassdrum-Sound in Zeiten von Nähmaschinen-Triggern zu hören!
Wer’s gerne geradlinig in bester (!) Oldschool-Manier auf die Fresse braucht, ist hier bestens bedient! Aufgelockert durch kraftvolle Uptempo-Passagen und walzende Midtempobrecher ist dieser böse, düstere Wutklumpen gefundenes Fressen für alle, die was auf Trends scheißen! Auch wenn man das dargebotene sicherlich schon zu Hauf gehört hat, macht „Cultus Luciferi“ einfach Spaß und dürfte vor allen Dingen live (auf der nächsten Tour mit Vader?!? haha!) wieder einige Freunde finden!

[rating:4]

Infos:
Animate Records / 2008
CD/Digi/Vinyl – 9 Lieder / ~ 32 min.