Deathcon – Monotremata

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Deathcon sind vier pseudo-böse Jungs aus dem ach so düsteren Norwegen. Auf der myspace-Seite präsentiert man sich grimmig, dunkel und mit furchteinflößenden Pseudonymen. Glücklicherweise ist die Musik des Quartetts nicht so bescheuert wie ihre Selbstdarstellung.
Auf “Monotremata” bekommt eine gute halbe Stunde zügigen Death Metal geliefert. Dank gescheiter Produktion dröhnt das ganz gut aus den Boxen. Allerdings rauschen die meisten Tracks an mir vorbei. Hängen bleibt “Delusion Of Grandeur” als Slow- und Midtempo-Gestampfe, “The Meaning Of Nothing” als besonders grooviger Track und “An Eye For The I” als melodischstes Stück der Scheibe. Als Abschluss bekommt man noch einen verstörenden Remix des bereits erwähnten “The Delusion Of Grandeur” zu hören. Nicht mein Ding, aber immerhin mal was neues, dass jetzt sogar Death Metal Bands geremixt werden.
Insgesamt ein ganz passables Werk was hier abgeliefert wird, wobei es nicht gerade das ist was die Bandgründer beabsichtigten: “the most brutal form of Death metal the way it’s supposed to be”. “Death Metal“ – ja. “most brutal“ – ganz sicher nicht.

[rating:3]

Info:
Dark Essence Records / 2006
CD – 9 Tracks / 34:48 min.

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