Assaulter – Salvation Like Destruction

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Neben Black Metal höre ich eigentlich auch sehr wenig Thrash Metal, diesem Genre kann ich irgendwie auch nur bedingt einen Reiz abgewinnen. Um so schwieriger wird für mich nun die Kritik zur Debütscheibe von ASSAULTER! Die 2004 gegründeten Australier wurden kürzlich um Simon Berzerker (ex-Deströyer 666) ergänzt und haben sich voll und ganz dem blackened Thrash Metal verschrieben – also Thrash Metal, der so oldschool ist, dass die Grenzen zu oldschool Black Metal wieder fließend werden!

Der Gesang ist zwar ziemlich aggressiv, aber auch kehlig und leicht verzerrt in manchen Liedern, die gesamte Produktion sehr höhenlastig und die Gitarren ziemlich bissig – alles Faktoren, die einem Todesmetaller schwer zu kauen geben! Als kleine (!!) Entschädigung geht es hier und da auf „Salvation Like Destruction“ so zackig zur Sache, dass selbst Defleshed ziemlich neidisch geworden wären. Nur leider verliert man sich dann in unnötigem Instrumenten-Gewichse und ausufernden, epischen Passagen, so dass kein Lied unter 5 Minuten Spielzeit bleibt (die 4:52 Minuten von „The Axiom Star“ werden an dieser Stelle kaufmännisch gerundet).
Stellenweise frage ich mich beim hören der Lieder, ob da nochmal was passiert – wie z.B. in dem Midtempo-Schlepper „Between Gods And Men„, wobei ich aber meistens enttäuscht werde…

Zusammenfassend, und immer noch tierisch vom Gitarrenklang genervt kann ich aller höchstens für Anhänger von gaaaanz altem Thrash Metal das antesten auf der Myspace-Seite empfehlen, mehr leider auch nicht…

[rating:2]

Infos
Pulverised Records – 20.03.2009
CD – 7 Lieder / ~39 Min.