Job For A Cowboy – Genesis

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Nach der durchgestarteten EP „Doom“ der Amis von Job For A Cowboy hat sich Metal Blade höchstpersönlich nicht lange drum bitten lassen, die Jungs unter Vertrag zu nehmen. Das erste Produkt dieser Ehe heißt „Genesis“ und enthält eine halbe Stunde technischen Death Metal. Und da liegt auch schon die vergewaltigte Nutte begraben: Der Unterschied zum Vorgänger „Doom“ ist enorm.

Die würzigen Hardcore-Zusätze und vor allem auch die Breaks sind fast völlig verschwunden. Das ist – wie immer – Geschmackssache. Die Musik auf „Genesis“ ist dichter geworden, die Vocals sind etwas mehr in den Vordergrund gerückt und man kann durchaus einen roten Faden ausmachen. Das technische Niveau ist dagegen mindestens genauso hoch wie auf „Doom„. Mit „The Divine Falsehood“ komponierte man sogar eine Ballade. Oder das, was man im Death Metal als Ballade bezeichnen kann…

Der Job For A Cowboy-Frontmann erklärte bereits in Interviews, dass „Genesis“ deutlich strenger einem Konzept folge. Dies nimmt dieser Scheibe leider etwas von der Abwechslung, wie man sie vom Vorgänger kannte, was Job For A Cowboy zwar nicht schlechter, aber weniger einzigartig macht.

Insgesamt ist „Genesis“ ein sehr solider Death Metal-Silberling und vor allem für diejenigen einen Blick wert die sich vom „Genesis„-Vorgänger „Doom“ abgeschreckt gefühlt haben. „Genesis“ ist anders.

[rating:4]

Info:
Metal Blade / 2007
CD – 10 / 30:48 min.

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