Svartkraft – II: The Twilight Void

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Black Metal ist nicht gerade meine favorisierte Musikrichtung! Erst vor ein paar Tagen habe ich meine CD-Sammlung durchgesehen und festgestellt, dass ich von keiner Metalrichtung so wenige CDs besitze, wie vom Black Metal! Zugegeben, vom Metalcore habe ich noch weniger, aber das ist auch eher eine Zumutung, als eine Musikrichtung…
Dennoch schicken mir Plattenlabel immer wieder CDs aus dem schwarzen Metal-Bereich zum besprechen, wie vor einiger Zeit (*hust*) auch Perishing Light, die mir von SVARTKRAFT das Album „II: The Twilight Void“ haben zukommen lassen!

Langsam schleppender Black Metal mit ziemlich übersteuerten Vocals wummert durch eine so seichte Atmospäre, dass man damit allerhöchstens Heimatfilme aufwerten könnte. Stellt euch das „Schloss am Wörthersee“ mit simplen, billigem Black Metal vor, DAS hätte doch mal einen gewissen Unterhaltungsfaktor, haha!
Als reine Unterhaltung durch die Musik funktioniert „The Twilight Void“ aber leider absolut nicht! Die Melodien sind zu einfach und billig, die Blastpassagennicht wikrlich nekro, alles wirkt irgendwie nicht stimmig als wirklich wütender Black Metal… Lediglich der coole Rumpelpart in „The Lurker“ haut ein wenig aus dem öden Einheitsbrei!
Und eine durchschnittliche Lieddauer von ca. 6 Minuten bringt beim Hören dieser auf CD-gepressten Langeweile auch nicht wirklich einen Bonuspunkt!

Vielleicht mag der ein oder andere Pandametaller da einen Spatz dran finden, ich höre mir dann doch lieber gleich noch mal vernünftigen Black (Death) Metal von BELPHEGOR an…


Perishin Light – 2007
CD – 6 Lieder / 36:23 min.