Wound / Obscure Infinity – Souls Of Eternal Damnation

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Wound_Obscure_Infinity_splitEP_coverartOh, wie habe ich mich auf diese Split gefreut! WOUND, die bereits mit ihrem Demo und ihrem Debüt hier deutlich eingeschlagen sind und seither ziemlich häufig laufen, zusammen mit OBSCURE INFINITY, meiner Meinung nach eine der besten deutschen Death Metal Bands. Vereint auf einer 7″ EP, die über FDA Rekotz rauskommt. Da kann doch eigentlich gar nichts mehr schief gehen, oder? Dazu das passende Artwork von Rebecca Hirschkonditor, die bereits das Cover von „Inhale The Void“ gemacht hat, und für „Souls Of Eternal Damnation“ noch mal archaischer und roher agiert. Ein wenig erinnert mich der Stil an die EPs von Bloody Sign, nun Chaos Echos

Auftakt machen WOUND, die mit „Kingdom“ einen brandneuen Song präsentieren. Verpackt in einen ziemlich rohen, leicht übersteuerten Sound. Die Wiesbadener machen vermehrt alles selber und entfernen sich damit etwas von Klang und Attitüde des Debüts; „Kingdom“ klingt sehr räudig. Nach etwas Intro-Sounds geht es groovy los. Fast wie auf „Inhale The Void„, nur eben dreckiger. Dazu feine Wechsel im Beat und Gesang. Der Song geht sehr gut ins Ohr, überrascht mit Blastbeats, Walgesang-Solo und locker aus der Hüfte geschossenem Doom. Dazu Chor-Gesänge zum Outro und WOUND geben einen schönen Ausblick, wie das nächste Album klingen könnte: Dreckiger aber immer noch so groovy wie das Debüt. Rock’n Roll!

OBSCURE INFINITY sind da etwas filigraner. „Perdition Destiny“ ist gleichermaßen ein neuer Track und ein Vorgeschmack auf das kommende Album. Die Band entwickelt sich ständig weiter und behält dennoch ihre Trademarks. Böse und absolut phantastische Leadgitarren treffen auf absolut griffiges Riffing, in der Eröffnung Morbid Angel nicht unähnlich. Dazu ein mächtiger Wechselgesang, mal kohlenkellertief, mal wütend heiser. Fett im Refrain, im Wechsel mit den unterschiedlichen Beats einfach nur mächtig. Das Hauptthema der Gitarren wird im Tempo schön variiert und gipfelt in einem grandiosen Solo.
Größte Überraschung ist aber der Vocoder-Gesang, der ergänzend zu den Growls dazu kommt und stark an Obscura und Cynic erinnert – ohne aber dabei den finnischen Vibe von OBSCURE INFINITY zu verlieren. Bämm! „Perdition Destiny“ ist ein absoluter Hammer und alleine den Kauf von „Souls Of Damnation“ wert! Wenn das kommende Album „Perpetual Descending Into Nothingness“ nur annähernd so gut wird, erwartet uns ein unglaublich dickes Geschoss, das die Konkurrenz weit hinter sich lassen wird!

Es sind zwar gerade mal zwei Songs mit einer Gesamtspieldauer von gut 11 einhalb Minuten. Aber jede Sekunde von „Souls Of Eternal Damnation“ macht verdammt Spaß! Der Death Metal Maniac muss hier einfach zuschlagen! Eine limitierte, rote Vinyl (100 Kopien) gibt es beim Label für 7,77 Euro. Die schwarze EP gibt es 400 Mal. Für €6,90 bei FDA Rekotz oder glatte €6 im Shop von WOUND. Beide Versionen kommen in einem schön schweren Cardsleeve mit Beilegezettel. Nicht länger warten, sondern direkt bestellen, bevor es mal wieder zu spät ist! Ansonsten bleibt noch der Griff zur digitalen Variante, als Download über die gängigen Plattformen iTunes, Amazon, etc. Bis zum 20.10.2014 gibt es die EP aber auch hier zum kostenlosen Anhören!

Update 2014-10-20 22:15: Der Stream ist offline! Nochmal Danke an Rico, Stefan (Obscure Infinity) und Sören (Wound) für die Möglichkeit! Hört den Teaser auf Youtube oder untenstehend, oder die komplette EP weiterhin auf Spotify.

Infos:
FDA Rekotz – 2014
7″ EP – 2 Lieder / 11:37 min.

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