Krachmanifest – Ausgabe 2

Ui, das ging allerdings schnell. Nachdem erst im Januar diesen Jahres die erste Ausgabe des Krachmanifests erschienen ist, hauen Katja und Rayk noch vor Jahresende ihr zweites Heft heraus. Diesmal verstärkt durch den alten Bekannten Gerste, der zuvor das Campaign For Musical Destruction herausbrachte – wo der Krawall-Freund Rayk seinerzeit auch veröffentlicht hat. Das rasche Tempo zwischen den beiden Ausgaben ist also sicherlich auch in der Routine der beteiligten Autoren geschuldet.… weiterlesen

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From the Other Side – MMXVII-XI

Mein Musikgeschmack ist über die Jahre breiter geworden. Damit NecroSlaughter.de nicht zu sehr aus dem Rahmen Death Metal, Crust, Grindcore ausbricht, habe ich mitte 2016 eine weitere Spielwiese eröffnet: TheNocturnalSilence.de.
Dort bespreche ich alles an düsterem und atmosphärischem Kram. Von (Hipster-)Black Metal zu Wave, von Crust zu Doom zu Folk. Hauptsache, es gefällt mir. Abseits von Review-Anfragen, Zwängen und Konventionen. Doch vielleicht ist für den ein oder anderen Leser dort ja auch was interessantes dabei.… weiterlesen

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Paragon Belial – Necrophobic Rituals

Nach neun Jahren melden sich das Urgestein PARAGON BELIAL mit einem neuen Album zurück. Nach einigen Holrigkeiten in der Vergangenheit, diversen Auflösungen, findet sich nur noch Gründungsmitglied Andras an Bass und Gesang. Mittlerweile aber komplementiert durch zwei neue Mitglieder, ist das Trio wieder bereit für ordentlich Rabbatz!

Und so ist „Necrophobic Rituals“ ein meist schnelles, grobschlächtiges Album. Der Promo-Zettel spricht von Parallelen zu Archgoat und Beherit, und die in der rohen Ruppigkeit stehen PARAGON BELIAL den wohl bekannteren finnischen Archaen in wenig nach.… weiterlesen

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Kommentar: Metal auf Youtube

Kürzlich habe ich mal etwas Zeit gefunden und mich durch den Youtube-Kanal von Seuche, dem Krachmucker-TV, geklickt. Darunter war auch ein ganz spannendes Video: „Metal-YouTuber: Warum hat der Parabelritter keine Konkurrenz?“

Als kurze Zusammenfassung: Die deutsche Youtube-Szene für Metal ist erbärmlich! Die großen Magazine Rock Hard, Deaf Forever oder Metal Hammer haben recht kleine Channel, bieten etwas typischen Magazin-Inhalt oder blättern etwas selbstverliebt durch ihre neuen Ausgaben.… weiterlesen

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Cadaveric Incubator – Sermons Of The Devouring Dead

Sonderlich aktiv waren CADAVERIC INCUBATOR bisher eigentlich nicht. In dreizehn Jahren bestehen, bringt die Band es bisher lediglich auf zwei Demos und eine Split. Dafür kommt mit „Sermons Of The Devouring Dead“ ein wunderschönes Stück stumpf-direkter Stilmix, der sich hervorragend zum Zerkloppen der eigenen Inneneinrichtung anbietet.

Mit (ehemaligen und Live-)Mitgliedern aus Slugathor, Torsofuck, Festerday oder Lantern finden sich entsprechend auch viele Einflüsse.… weiterlesen

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The Spirit – Sounds From The Vortex

Mit ihrem ersten Lebenszeichen offenbaren THE SPIRIT einen wunderbaren Anachronismus. Sicherlich ist das Rückbesinnen auf „the glorious times“ heute mitnichten ein Novum. „Retro“ und „oldschool“ machen viele, versuchen noch mehr – und häufig ist es wie mit der analogen Fotokopie: Jede Kopie einer Kopie wird schlicht blasser, substanzloser. Dieser Gefahr unterliegen die Saarbrückener mit „Sounds From The Vortex“ glücklicherweise gar nicht. Klar, es ist Worship, es tropft an manchen Stellen nur so von Klischees.… weiterlesen

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Krossfyre – Burning Torches

Lederjacken, Nieten und Patronengurt-Fraktion aufgepasst! KROSSFYRE laden mit ihrer Debüt-EP zum furiosen Boogie-Woogie! Morbide Melodien, reitender Thrash Metal, garstiger Black Metal und eine gewisse Speed Metal-Attitüde machen „Burning Torches“ zu einem giftigen und dennoch groovenden Biest!

Aber was soll man auch anderes erwarten? Hinter der Band stehen Mitglieder u.a. von Korghull The Exterminator, den guten Graveyard aus Spanien und den exzellenten Sheidim. Also alles keine Frischlinge und allesamt mit ordentlich Ahnung, wie schwarzer Metal zu klingen hat.… weiterlesen

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Arroganz – Primitiv

Wenn man es genau betrachtet, ist „Primitiv“ ein sehr spannendes Album in der Entwicklung von ARROGANZ. Auf der einen Seite führt es den bisher eingeschlagenen Weg der Band fort, deutet aber gleichzeitig in eine sehr eigenständige, spannende Richtung. Wer bisher gefallen an der Band gefunden hat, wird sich vielleicht etwas umgewöhnen müssen. Und wer sich für neue, experimentelle Wege des extremen Metals interessiert, wird hier vielleicht auch noch die ein oder andere Kröte schlucken müssen.… weiterlesen

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Myteri – Ruiner

Windrauschen, Donnergrollen. Eine melancholische, getragene Gitarre kündigt einen schwermütigen Auftakt an. Ein leichtes Aufbegehren – und dann die Explosion. Nach knapp zwei Minuten sind MYTERI der Lethargie überdrüssig und lassen all ihrer Wut und Hoffnungslosigkeit freien lauf, brettern konsequent im schnellen D-Beat durch die restlichen 35 Minuten von „Ruiner“. Immer ungezügelt und ungehobelt. Aber zu jeder Sekunde melodisch und melancholisch.

Es ist das zweite Album der schwedischen Crust-Band und schlichtweg grandios.… weiterlesen

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Exhumed – Death Revenge

Mit ihrem sechsten Album versuchen sich EXHUMED an einem Konzeptwerk. „Death Revenge“ handelt um die Grabräuber aus Edinburgh, Schottland, die in den 1820ern Leichen plünderten und für medizinische Zwecke verhökerten. Eine makabere Epoche, die auch andere Künstler zuvor fasziniert und beeinflusst hat. Doch so morbid kauzig, wie beispielsweise Strange Facts In The Scalpel Case werden die Leute um Matt Harvey keineswegs. Wollen sie auch gar nicht.… weiterlesen

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