Casket – Ghouls Of Filth

CASKET. Was ein schöner Klischee-Name. Deswegen sollte man diese hier nicht mit der gleichnamigen Band aus Reutlingen verwechseln, die gerade im süddeutschen Raum schon mal Konzerte geben und seit 1990 bereits ihr Unwesen treiben. Nein, hier handelt es sich um das erste Lebenszeichen von Marco Brinkmann, der seine CASKET seit 2016 komplett im Alleingang betreibt. Gut, für das Einspielen der Drums bekam er Unterstützung von S.… weiterlesen

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The Trollmusic Herald No.3 – A Friendzine

Da musste Thor mit der heißen Nadel stricken, wollte er seinen Trollmusic Herald doch noch rechtzeitig zum Prophecyfest fertig bekommen. Als Ergebnis ist ein vergleichsweise dünnes Heft zum vergleichsweise hohen Preis entstanden. Gerade mal vierzig Seiten, Cover und zwei ganzseitige Flyer inklusive. Für sechs Euro inklusive Porto innerhalb der BRD. Dies ist alleine den Herstellungskosten von 4,50 pro Ausgabe geschuldet. Denn, wie gesagt, das Heft musste rechtzeitig zum Prophecyfest in Kleinauflage manuell in einem Copyshop hergestellt werden.… weiterlesen

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Possession – Exorkizein

Nachdem POSSESSION bereits mit ihrem Demo und der „Anneliese“-EP im Untergrund ordentlich auf sich aufmerksam gemacht haben, und seit Bandgründung jedes Jahr kontinuierlich kleine Appetithappen unter’s Volk geworfen haben, wurde es letztes Jahr vergleichsweise Still. Der Grund war scheinbar die Arbeiten am ersten Full-Length „Exorkizein“, das im April diese Jahres veröffentlicht wurde. Und Die Belgier setzten konsequent den bisher eingeschlagenen Weg fort.

An nicht wenigen Stellen wird die Band ihrem Namen mehr als Gerecht!… weiterlesen

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Hyperdontia – Abhorrence Veil

Da muss man doch einfach hellhörig werden! Eine dänisch-türkische Kollaboration. Aus (ehemaligen) Mitgliedern von Burial Invocation, Engulfed, Sulphurous, Phrenelith, Mold oder Undergang. Nur um ein paar zu nennen. Dieser Zusammenschluss nennt sich HYPERDONTIA und hat mit „Abhorrence Veil“ nun sein erstes Lebenszeichen veröffentlicht.

Bei allen involvierten Musikern ist eigentlich direkt von Anfang an klar: Hier gibt es klassischen Death Metal. Abseits von Trends, griffigen Melodien oder sonstigen massenkompatiblen Sperenzchen.… weiterlesen

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Engulfed – Pure, unholy, anti-human and obsure death metal

ENGULFED schaffen den schwierigen Spagat zwischen Ruppigkeit, Chaos, furiosen Ausbrüchen, unheilvoller Atmosphäre und geschickt kalkulierten Details. Immer wieder durchziehen zähe, langsame Passagen ihre Songs, verbreiten einen schleimigen Vibe und bedrohliche Stimmung. Nur um dann fließend in ungezügelte Wut und rasende Blastbeats auszubrechen. Manche Gitarrenlinien sind obskur und extrem finster, derweil schon der nächste Track ein unglaublich griffiges Riff raushaut, dass es umgehend im Ohr stecken bleibt und auch Tage lang nicht mehr aus dem Kopf raus will.… weiterlesen

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From Beyond… The Deathbed – Ausgabe #6

Da ist er auch leider schon. Der Schwanengesang des wunderschönen From Beyond… Fanzines. Es ist die sechste Ausgabe vom Ipp. Und leider auch die letzte. Eine Schande, denn es ist fürwahr wohl eines der eigenwilligsten Magazine in der deutschen Szene. Liebevoll, ästhetisch, intensiv und detailverliebt.

Das fängt direkt schon an, wenn man das Heft aus dem Versandumschlag zieht. Das Cover wurde an einer bestimmten Stelle so aufgerissen, dass der Namensschriftzug von der hinterliegenden Seite durchblickt.… weiterlesen

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Ancst – Furnace

ANCST bleiben sich nach ihrem Album „Moloch“ treu, setzten allerdings wieder auf ein kürzeres Format. Wie bereis bei ersten Full-Length angemerkt, ist eine kürzere Spieldauer für das Black Metal/Crust/Hardcore-Kollektiv durchaus dankbarer und so finden sich auf „Furnace“ durchaus wieder alle Trademarks der Band und entbehrt sich der scheinbaren Schwächen des Langspielers.

So ist auf dem neuesten Output durchaus wieder ein gewisser Haven Shall Burn-Touch im Track mit dem Stereotypen-Titel „Broken Oath“ erkenntlich.… weiterlesen

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Teething – We Will Regret This Someday

Ich muss zugeben: So sehr ich Grindcore zum Beginn vom NecroSlaughter noch geliebt habe, so sehr rauscht das Genre mittlerweile genau so an mir vorbei, wie viele Alben in Höchstgeschwindigkeit am Hörer. So richtig begeistern konnte mich in den letzten Jahren kaum ein Album. Klar, ein paar richtige Perlen gab es immer wieder, aber auch viel Belangloses oder eine Kopie einer Kopie einer Kopie.

So sind in meinem großen Desinteresse TEETHING bislang an mir vorbeigegangen.… weiterlesen

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Haemophagus – Stream Of Shadows

Italiens Weirdos sind wieder da. Drei Jahre nach dem letzten Album „Atrocious“ bringen HAEMOPHAGUS nun den „Stream Of Shadows“. Dabei halten sie am bisher eingeschlagenem Weg fest und werden sogar noch schrulliger.

Ja, das Grundgerüst steht immer noch zwischen frühen Morbid Angel in den Riffs, manchen Soli und vielleicht auch Schlagzeug-Momenten. Doch einige Blastbeats gehen auch wieder den Schritt weiter, kombiniert mit einigen hübschen Gitarren-Linien, erlauben sie wieder Reminiszenzen an Terrorizer.… weiterlesen

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Dead – A Dirty Mind Is A Joy Forever

Mehr Grind, mehr Rock! Deutschlands Sleazekings ziehen die Härteschraube wieder deutlicher an, ohne dabei auf die so typischen Zutaten aus den Rotzrock-, Stoner- und Doom-Ecken zu verzichten, und bieten ein Brett, dass vor allem Fans von Pungent Stench und finnischer Grindrock-Helden wie Xysma und Disgrace begeistern wird.

Doch da capo! Sechs Jahre sind seit dem letzten Album vergangen. „Hardnaked… But Dead“ fand ich zwar ordentlich, aber an den Vorgänger „In The Bondage Of Vice“ kam das Teil für mich einfach nicht heran.… weiterlesen

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