CRYPTAE – Heißt das im Wechselschluss, dass wir verstörende und unbequeme Menschen sind?

Das niederländische Duo CRYPTAE erschafft auf ihrer selbstbetitelten Debüt-EP eine einzigartige Herangehensweise an den Death Metal. Irgendwie abstrakt, aber dennoch roh und minimalistisch, düster und verstörend. Ich habe mich natürlich sofort verliebt in diese unbequeme Mischung aus Portal, Conqueror und Sunn O))).

Cryptae by Cryptae


1. Halo René, hallo Kees, vielen Dank für eure Zeit und Antworten. Es ist mir eine Freude, eine so einzigartige Band wie CRYPTAE in meinem Webzine zu haben.weiterlesen

 Interviews

Cryptae – Cryptae

What the Fuck? Das wird wohl das abgefuckteste Stück Death Metal sein, was 2018 hervorbringen wird. In knapp 15 Minuten zerkloppen CRYPTAE mal eben sämtliche Normen, Konventionen und Strukturen – und in einem auch ordentlich das Hirn des Zuhörers.

Dabei präsentieren die beiden Niederländer keinen ordinären Death Metal. Es ist viel mehr eine abstrakte Herangehensweise, experimentell und mit einigen Bezügen zum Drone/Doom. Das Ergebnis ist eine widerwärtige Lärmwand, die definitiv nicht jedem schmecken wird.… weiterlesen

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Pig’s Blood – Pig’s Blood

Rabiat, grobschlächtig und garstig. So kann man wohl am besten das Debütalbum von PIG’S BLOOD umschreiben. Mit einer fast schon stumpfen Eindimensionalität von Archgoat, hätte dieser grobe Knüppel durchaus auch auf Iron Bonehead erscheinen können und wäre bei den Fans des Labels wohl eingeschlagen wie eine Bombe. So kommt es auf dem wohl eher unbekannteren Godz Ov War aus Polen heraus, dürfte aber dennoch die gleiche Zielgruppe ansprechen und durchaus auch glücklich machen.… weiterlesen

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Revolting – Monolith Of Madness

Bereits mit dem Vorgänger „Visages Of The Unspeakable“ haben sich REVOLTING etwas von ihrem überambitioniertem Veröffentlichungszyklus gelöst und hauen uns nicht mehr jedes Jahr ein neues Album um die Ohren. Vielleicht ist Mastermind Rogga Johansson mit seinen gefühlt 500 Projekten langsam aber sicher doch ausgelastet? Auf jeden Fall hat seinerzeit der Abstand von drei Jahren zwischen „Hymns Of Ghastly Horror“ und dem Nachfolger der Band sehr gut getan.… weiterlesen

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Crypts Of Despair – The Stench Of The Earth

„The Stench Of The Earth“ ist das Debütalbum von CRYPTS OF DESPAIR, dem neuesten Pferd im Stall von Testimony Records. Ganz perfekt ist dieser Einstand zwar noch nicht, beinhaltet aber doch ein paar sehr coole Songs, die im EP-Format sicher wie eine Bombe eingeschlagen wären.

Zunächst ist „The Stench Of The Earth“ eines: Gewaltig! Der Sound ist unglaublich dicht und voluminös. Ja, zuweilen mag man fast das Attribut „überladen“ verwenden.… weiterlesen

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Under The Church – Supernatural Punishment

UNDER THE CHURCH sind im Underground durchaus keine Unbekannten mehr. Zum einen tobt die schwedische Band bereits seit 2013 durch die Szene, hat mit Demo, EP oder dem letzten Album ordentlich Rabbatz gemacht. Und zum anderen dürfte auch die alte Band der beiden Hauptmitglieder Lars Henriksson und Eric Qvick für zusätzliche Aufmerksamkeit gesorgt haben: Beide waren zuvor bei Nirvana 2002, die wohl auch zu den Vorreitern des berühmten schwedischen Death Metals zählen.… weiterlesen

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Im Interview: das Krachmanifest

Katja und Rayk sind keine unbekannten in der Szene. Mit dem Krachmanifest haben sie nun endlich ihr eigenes Fanzine am Start und uns in 2017 sogar bereits mit zwei Ausgaben beglückt. Das soll aber auch schon genug der Vorworte sein, den Rest gibt es im ausführlichen und intensiven Gespräch mit den beiden.


1. Ahoi Katja, ahoi Rayk! Willkommen zurück beim NecroSlaughter. An dieser Stelle mag ich vielleicht einfach mal eine Klarstellung an meine Leser hinterlassen: Wir sind schon länger in Kontakt und ihr beide habt bereits den ein oder anderen Artikel bei mir publiziert.weiterlesen

 Interviews  

Krachmanifest – Ausgabe 2

Ui, das ging allerdings schnell. Nachdem erst im Januar diesen Jahres die erste Ausgabe des Krachmanifests erschienen ist, hauen Katja und Rayk noch vor Jahresende ihr zweites Heft heraus. Diesmal verstärkt durch den alten Bekannten Gerste, der zuvor das Campaign For Musical Destruction herausbrachte – wo der Krawall-Freund Rayk seinerzeit auch veröffentlicht hat. Das rasche Tempo zwischen den beiden Ausgaben ist also sicherlich auch in der Routine der beteiligten Autoren geschuldet.… weiterlesen

 Reviews  

From the Other Side – MMXVII-XI

Mein Musikgeschmack ist über die Jahre breiter geworden. Damit NecroSlaughter.de nicht zu sehr aus dem Rahmen Death Metal, Crust, Grindcore ausbricht, habe ich mitte 2016 eine weitere Spielwiese eröffnet: TheNocturnalSilence.de.
Dort bespreche ich alles an düsterem und atmosphärischem Kram. Von (Hipster-)Black Metal zu Wave, von Crust zu Doom zu Folk. Hauptsache, es gefällt mir. Abseits von Review-Anfragen, Zwängen und Konventionen. Doch vielleicht ist für den ein oder anderen Leser dort ja auch was interessantes dabei.… weiterlesen

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Paragon Belial – Necrophobic Rituals

Nach neun Jahren melden sich das Urgestein PARAGON BELIAL mit einem neuen Album zurück. Nach einigen Holrigkeiten in der Vergangenheit, diversen Auflösungen, findet sich nur noch Gründungsmitglied Andras an Bass und Gesang. Mittlerweile aber komplementiert durch zwei neue Mitglieder, ist das Trio wieder bereit für ordentlich Rabbatz!

Und so ist „Necrophobic Rituals“ ein meist schnelles, grobschlächtiges Album. Der Promo-Zettel spricht von Parallelen zu Archgoat und Beherit, und die in der rohen Ruppigkeit stehen PARAGON BELIAL den wohl bekannteren finnischen Archaen in wenig nach.… weiterlesen

 Reviews  ,